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Erst nach dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, der im Jahre 1783 endete, konnte der Aufbruch der Amerikaner in den Westen uneingeschränkt beginnen. Davor erschwerten englische Gesetzte und der Krieg die Westwanderung. Der größte Teil des Gebietes vom Mississippi bis zu den Rocky Mountains gehörte bis 1763 noch den Spaniern. Im Jahre 1800 übernahm Frankreich den westlichen Teil des Gebietes. Da Napoleon Bonaparte aber nicht die finanziellen Mittel besaß, das Land, das Louisiana genannt wurde, zu erschließen, verkaufte er es im Jahre 1803 für 15 Millionen Dollar an die USA, obwohl er sich zuvor gegenüber den Spaniern verpflichtet hatte, dieses nicht zu tun. So ging ein Gebiet von 800000 Quadratmeilen an die USA über.

Dieses Gebiet musste nun erforscht und besiedelt werden. Den Anfang machten die Forscher und Entdecker. Sie fanden auf ihren Expeditionen die geeigneten Wege durch den Westen, auf denen in der Folgezeit die Jäger, Trapper und Mountain-Men auf Biberjagd gingen, und damit ihren Lebensunterhalt bestritten, denn die Pelze der Biber waren sehr begehrt. Die bekanntesten Forscher hießen Lewis und Clark, die auf ihrer Expedition die Nordwestpassage finden sollten. Nach den Trappern und Mountain-Men stieß auch eine große Zahl von Siedlern in den Westen vor. Sie waren zunächst auf der Suche nach dem "gelobten Land", von dem sie hofften, hier ihre persönliche Freiheit wieder zu finden, was im Osten schon nicht mehr möglich war. Später war es das Gold, das die Siedler in den Westen lockte. Den vielen Siedlern gebührt auch der Verdienst, die eigentlichen Pioniere des Westens zu sein.

Während der ganzen Zeit der Westewanderung übernahm die USA immer mehr Land. So wurde z. B. im Jahre 1819 für 5 Millionen Dollar Florida von den Spaniern gekauft, und im Jahre 1845 erfolgte die Aufnahme von Texas zu den vereinigten Staaten. Den größten Landgewinn erzielten die Amerikaner jedoch mit dem Raub der Gebiete, die von den Indianern bevölkert wurden. Mit dem Bau der transkontinentalen Eisenbahn zwischen 1863 und 1869 wurde schließlich der Osten mit den Westen verbunden

Ein Trapper (von engl. trap: Falle) ist ein Fallensteller und Pelztier-Jäger. Der Begriff wird vornehmlich für die Fallensteller Nordamerikas verwendet, die vor allem während der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts aktiv waren. Damals waren in Europa Biberhüte und andere Pelzkleidungen in Mode. Die nordamerikanischen Trapper wie John Colter und Jim Bridger trugen erheblich zur Erkundung unbekannter Gebiete bei. Mit der wechselnden Mode in Europa und der gleichzeitig vielerorts ausgerotteten Pelztieren, vor allem Biber, nahm die Bedeutung des Fallenstellens rapide ab.

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Ihre Bekleidung bestand hauptsächlich aus Leder und aus groben Leinenstoff. Ihre Hosen waren meistens aus Leder und hatten Fransen an der Außenseite. Diese Fransen durften aber nicht so lang sein, da die Trapper oftmals durch dichten Wald zogen und dabei lange Fransen sehr hinderlich waren, da diese sich oft im Gestrüpp verfingen. Die Hose wurde meistens mit einem einfachen Holzknopf geschlossen und sie trugen meistens einen Gürtel, an dem wichtige Utensilien hingen, wie z. B.: Messer, Becher, Besteck, Tabak, Medizinbeutel, Kaffee, Schwarzpulver usw. Ihr Hemd bestand meistens aus einem grob-gewebten Leinenstoff oder aus einem Calicostoff (Blümchenmuster). Als Hüte dienten meistens Fuchs- oder Waschbärmützen, die oftmals mit einer Feder verziert waren. Ihre Schuhe waren oft Holzschuhe wie man sie heutzutage aus Holland kennt. Doch die Trapperschuhe hatten vorne keine Spitze und waren meistens mit Tierfellen verziert.

Trapper trugen ihr ganzes Gut immer an ihrem Körper. Sie hatten meistens einen einfachen, aus Leder gemachten Rucksack in dem sie ihre Decken, Teller, Felle, Kleidung uvm. transportierten. Ihre Waffe trugen sie meistens in den Händen. Meistenfalls war es ein Vorderladergewehr, das mit eine Hülle aus Leder geschützt wurde. Diese Hülle wurde auch mit Fransen verziert.

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